Das ausgestrahlte Forum im Radio SRF1 vom Do 22.10.2026 zwischen 10:00 h und11:00h legte wieder einmal mehr das Format unserer politischen Elite offen. Die meisten Vorschläge aus der Zuhörerreihe für die Finanzierung der 13. AHV-Rente wurden zerdiskutiert.
Die Darbietung der Gesprächsleitung mit seinen Spezialisten leiteten die jeweiligen Vorschläge in ein Gejammer und auf Ideen, welche noch zu mehr Zusatzkosten und Aufblähung der Verwaltung führen würde. Es gab aber auch gute Ansätze, die aber leider nicht weitergeführt wurden.
Ist das jetzt das politische Protokoll, oder einfach das Unvermögen nicht wirtschaftlich denken zu können?
Es ist doch so einfach, selber zu prüfen, was die 13. AHV-Rente dem Rentner wirklich kostet. Nehmt mal eure letzte Steuererklärung an die Hand und erhöht das steuerbare Einkommen mit der zu erwarteten 13. AHV-Rente. Ihr werdet staunen. Die kantonalen Steuerverwaltungen bieten Software an, welche genau berechnen, was eure Steuerabrechnung jetzt mit der 13. AHV-Abrechnung mehr kostet.
Ich habe verschiedene Modellrechnungen erstellt und komme dabei zum Resultat, dass dem AHV-Fonds der volle ausbezahle Betrag zur Last fällt. Aber dass man jetzt als Steuerzahler durch das höhere steuerbare Einkommen mehr Steuern bezahlt. Das hat die Wirkung, dass der Staat aus dem AHV-Fonds mit + / – 50% entnimmt. Also die Hälfte. Wie vermutet werden kann wird es wieder die finanziell schwachen hart treffen und wird über die Sozialhilfe ausgeglichen.
Dass die MwSt. für die Finanzierung für die 13. AHV-Rente herbeigezogen werden muss, finde ich falsch und sollte verhindert werden. Meiner Schätzung nach sind die Mehreinnahmen bei 0,4% nur 300’000’000.–.
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